NEU: Eibenstocker Räucherhäuser


    Seit Jahrhunderten werden im Erzgebirge Weihnachts- und Spielfiguren aus Masse (Papiermache mit verschiedenen Zusätzen) hergestellt. Anknüpfend an diese uralte Tradition entstehen seit 2013 im Atelier Räucherhäuschen aus keramischer Gießmasse. Sie werden ausschließlich von Hand gefertigt und mit lichtechter Künstlerölfarbe bemalt.Meine Hauptanliegen bei der Herstellung sind nicht das Erreichen einer besonders hohen Stückzahl oder maschineller Perfektion sondern Lebendigkeit, Authentizität und Seele. Jedes Häuschen trägt individuelle Züge, ist somit ein Unikat. Bei dem Motiv handelt es sich um das detailgetreue Modell eines traditionellen westerzgebirgischen Umgebindehauses (Größe 24 x 19 x 15 cm). In den kommenden Jahren werden weitere Modelle typischer sächsischer Wohnhäuser folgen.



    Eibenstocker Räucherhäuser No.1
    Das westerzgebirgische Umgebindehaus


    Eibenstocker Räucherhaus No. 1 Eibenstocker Räucherhaus No. 1


    Die Reihe der "Eibenstocker Räucherhäuser" beginnt im Westerzgebirge. Hier prägten über viele Jahrhunderte vor allem Holzhäuser das Landschaftsbild. Sie waren an das bergmännisch-bäuerliche Mischeinkommen ihrer Bewohner angepasst. Die einzelnen Räume lassen sich von außen erkennen. Dort, wo der gelbe Lehmputz die Holzwände verdeckt, befinden sich die heizbaren Wohnräume. Meist waren es vorn eine große und hinten eine kleine Blockstube. In diesem Bereich trägt eine Stützenkonstruktion, das Umgebinde, die Dachlast. Im Winter spielte sich das gesamte Leben in der Stube ab. Oft wurde auch neben dem Kachelofen geschlafen. Neben der kleinen Stube liegt auf der Rückseite die Schwarzküche, von außen erkennbar durch das weiß geputzte Mauerwerk. In diesem gewölbten Raum wurde über offenem Feuer gekocht und auch der Stubenofen befeuert. Durch ein großes Loch in der Decke stieg der Rauch zur Esse auf. Rechts des Flurs befindet sich vorn eine Kammer für die Geräte oder eine Werkstatt. Dahinter liegt der Stall für die Kuh oder Ziege. Der Lohn eines Bergmanns reichte oft nicht aus, eine vielköpfige Familie zu ernähren. Deshalb musste neben der schweren Bergmannsarbeit noch Landwirtschaft betrieben werden. Im Dach befanden sich Kammern, die meist als Stauraum für Winterfutter dienten. Noch heute begegnet man im Westerzgebirge häufig diesen alten Häusern. Über die Jahrhunderte haben jedoch viele ihr ursprüngliches Aussehen verändert. Dieses nachgebildete Haus mit seinem niedrigen Umschrot (Balkenkranz unter dem Dach) ist typisch für das Auersberggebiet.

    Preis: 48,00 Euro
    Bezug: direkt im Atelier im Rathaus, Versand auf Anfrage per Mail/Telefon mit Vorkasse


    Original Eibenstocker Räucherhäuser Herstellung